darmkrebs.de Felix Burda Stiftung darmkrebs.de Hubert Burda Stiftung

VORBEREITUNG

Darmkrebs gehört zu denjenigen Tumoren, die eher langsam wachsen und meistens erst in einem späteren Stadium Absiedlungen (  Metastasen) bilden. Dies bedeutet, dass fast alle Patienten nach der Diagnose ausreichend Zeit haben, die richtigen Therapieentscheidungen zu treffen. Eine Ausnahme: Ein drohender Darmverschluss oder andere Komplikationen, die eine sofortige Operation nötig machen.

Sorgfältig vorbereiten – jedoch nicht unnötig Zeit verlieren

Trotz der guten und wichtigen Vorbereitung sollte allerdings nicht unnötig Zeit verloren gehen. Niemand kann vorhersagen, wann genau sich ein  Tumor weiter ausbreitet und womöglich  Metastasen bildet.

Zur Entscheidung, welche Therapie in Ihrem Fall die geeignete ist, sind ein Mindestmaß an Untersuchungen nötig, auch um Größe und Ausdehnung des Tumors bestmöglich überblicken zu können. Dazu gehören (Informationen zu den einzelnen Untersuchungsmethoden finden Sie hier):

  • Darmspiegelung mit Gewebeprobe (Biopsie)
  • bei Mastdarmkrebs: Mastdarmspiegelung (Rektoskopie) mit Gewebeprobe (Biopsie)
  • bei Mastdarmkrebs: Endosonographie des Mastdarms
  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraumes
  • Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Bauch- und Beckenraumes
  • Röntgenaufnahme des Brustkorbs (Röntgen-Thorax)
  • Blutuntersuchung (Labor), auch mit Bestimmung des Tumormarkers CEA

Diese Seite weiterempfehlen